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April April...

... ein Scherz? Nein, ein Schorse!

Schorse Bommert heißt der neue Kollege bei BSA und bedient in Zukunft die Tasten. Die ersten Proben haben wir hinter uns und Schorse wurde gleich mal verhaftet. Wiederworte hatte er nicht, wie auch vier gegen einen.

Es wird sich einiges ändern, Ihr dürft gespannt sein wenn es bald wieder was auf die Ohren gibt. Etwas müßt Ihr Euch noch gedulden denn zunächst ist Proben angesagt.

2017 fängt ja gut an,

so dachten wir. Wieder ist März und das nächste Bandmitglied schmeißt hin. Leider konnte Andreas seinen Beruf und BSA nicht mehr unter einen Hut bringen. Schade, jetzt hat Carsten mehr Arbeit an der Gitarre zu verrichten, aber der Junge ist hart im Nehmen und solange der einen lockeren Spruch auf Lager hat ist alles Gut.

Schade Andreas, so ist es manchmal, aber die Zeit mit Dir hat Spaß gemacht.

Ein neuer Kollege,

Aufbruchstimmung und Anfang April 2016, Carsten Gottwald gesellt sich alles neues Bandmitglied zu BSA. Nein, die beiden Gottwälder sind weder verwandt noch verschwägert. Die Wurzeln ihrer Väter liegen jedoch um Breslau herum..

Wow, ein neuer Gitarrenstil macht sich in unserem Proberaum breit, interessant und mitreißend. Wir sind gespannt was es da so zu erwarten gibt. Erste Ergebnisse konnten ja zu Nikolaus in der Tenne vernommen werden. Jetzt ist Anfang Januar 2017 und wir haben uns an eine neue CD gewagt. Wir alle können auf das Ergebnis gespannt sein.

Nichts ist für die Ewigkeit,

um Rainers Worte zu gebrauchen und teilt uns Anfang März 2016 seinen Abschied von BSA mit. Welche Gründe letztlich zu diesem Endschluß führten sind egal, über 25 Jahre haben wir uns gemeinsam gefreut, gestritten, gezankt und uns trotzdem immer vertragen um gemeinsam Musik zu machen.

Sicherlich ist Rainer dieser Schritt nicht leicht gefallen............

Ein neuer Anfang

Januar 2011, völlig unerwartet verläßt uns Bernd um sein Glück anderweitig zu suchen. BSA steht ohne Frontmann da, daß war erstmal eine Ansage.

Andreas, den kannten wir schon, hatte gerade Zeit und konnte schnell die fehlende zweite Gitarre ersetzen.

Zur Zeit ist es ja üblich Casting Show's zu veranstalten, haben wir auch gemacht, eine Anzeige geschaltet und der Rock'n Roll - Gott war uns wohl gnädig gestimmt, hat uns Jörg für die Lalla geschickt, womit wir nun eine Nase mehr sind.

Ein neuer Anfang ist getan, für uns positiv, grenzenlose neue Möglichkeiten. Jörg scheint da ein schlafender Multi-Instrumentalist zu sein, Triangel und so.

2012 neigt sich dem Ende, wir haben erfolgreiche Auftritte hinter uns gebracht und noch viele vor uns.

Wir haben nichts bereut.

***

Eine lange Geschichte

Angefangen hat alles im letzten Jahrtausend, genauer gesagt 1987. Nachdem sich MM in alle Winde zerstreut hatte blieben Totte (b) und Uwe (dr) übrig. Was nun? Erstmal mußte ein neuer Saitenquäler her und der fand sich schon bald mit Rainer (g) ein.

Was wollen wir eigendlich machen, also experimentierten wir eine ganze Weile herum, bekamen die eine oder andere Nummer hin aber der Durst wurde nicht gestillt. Das paßt alles nicht, da muß noch ein Instrument her. Kurzerhand wurde Lau (g) 1989 verpflichtet, der war gerade frei. Was auf Lau noch zukam wußte noch keiner von uns. Ab jetzt funktionierte alles und klang einfach runder.

Was wir dann so mit dem Gesang erlebten war die reinste Pracht. Einer soff wie ein Loch, der nächste wollte zur Probe abgeholt werden, aus Laatzen oder Hildesheim, also nee das geht zuweit, der nächste bitte. Unser Verschleiß war einfach umwerfend.

Irgendwie hieß es dann, man Lau sing Du doch mal, bis wir jemanden gefunden haben. Mensch, was hat der sich gewehrt, aber dank der allgemeinen Übermacht und Überredungskünste (Prügelstrafe gehörte nicht dazu)...., der singt und das klappt auch noch. Womit keiner gerechnet hatte, daß Suchen hatte ein Ende.

Nach 8 Jahren kam dann der große Knall und jeder von uns ging seiner Wege. Nicht ganz. Totte und Uwe machten dann anderweitig mit Tanzmusik weiter. Nicht befriedigend, aber man lernt eine Menge. Lau gründete Bone Machine. Rainer machte einfach nix.

2001 traf man sich auf einer Party, los laßt uns mal 'ne Session machen. Gesagt getan und irgendwie stellte sich auf anhieb die alte Harmonie ein. Ewig nicht gespielte Stücke klappten einfach und das wars. Alle anderen musikalischen Verpflichtungen wurden gekündigt, wir verabschiedeten uns von der eigenen Schreiberei (will sowieso kein Veranstalter hören) und covern seither Rock der 70er, Thin Lizzy scheinen da so unsere Ziehväter zu sein. Gelegendlich gibt es auch mal das eine oder andere Stück aus unserer Kiste zu hören.

Uns machts Spaß und so soll es bleiben.